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Philbass Quartett

Gleisdorf, Stadtsaal im forumKLOSTER  am: 11.10.2020


Freuen Sie sich auf ein unvergessliches kammermusikalisches Feuerwerk, wenn die Musiker der Wiener Philharmoniker und ihre Musikerkollegen und -Kolleginnen mit Leidenschaft und Virtuosität zu ihren Instrumenten greifen und zu den Philharmonischen Klängen 2020 laden.

Beim Ball der Wiener Philharmoniker hat sich im Jahr 2014 das Philbass-Quartett zusammengefunden. Das Reizvolle an der Besetzung mit vier Kontrabässen ist der vielseitige Auftritt. Von den tiefsten Tönen bis zu den höchsten am Ende der Griffbretter sind alle Klangfarben zu hören. Das Publikum lernt also nicht nur die bekannt bassistischen Klänge der brummigen Tiefe kennen, sondern das Instrument mit all seinen virtuosen und melodiösen Facetten.

Es konzertieren: Christoph Wimmer, Dominik Wagner, Gustavo D`Ippolito, Alexander Matschinegg

TERMIN NEU: 11. Oktober 2020, Beginn 11 Uhr, Matinee

ORT: Stadtsaal im forumKLOSTER, Gleidsdorf (Achtung Änderung! Das Konzert findet nicht im Haus der Musik statt!)

WERKE von Georg Breinschmid, Joseph Haydn, Astor Piazolla, Franz Schubert

MODERATION: Teresa Vogl, Ö1

KARTENPREISE: VVK: 36,-, AK: 39,-, Jugendl. bis 15 J. 18,-.
10% Ermäßigung für Ö1-Mitglieder auf die Tagespreise.

Karten: Cafe Columbia TEL 03112 / 25970 sowie online bzw. per Mail.

KÜNSTLERMENÜ: Genusshandwerk im Kloster, mehrgängiges Menü 37,-

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AUSFÜHRENDE

Christoph Wimmer
Geburtsort: Steyr, Oberösterreich
Eingetreten in das Orchester der Wiener Staatsoper: 2003
Eingetreten in den Verein der Wiener Philharmoniker: 2006
Solokontrabassist der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker, wurde 1983 in Steyr geboren. Nach ersten Anfängen auf der Klarinette wechselte er bald zum Kontrabass und schloss sein Studium bei Anton Schachenhofer an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz ab. Daneben besuchte Christoph Wimmer mehrere Meisterkurse bei Johannes Auersperg und absolvierte erste Solokonzerte mit Dirigenten wie Sándor Végh. Wertvolle Erfahrungen konnte er als Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des European Union Youth Orchestras sammeln. Frühe Erfolge bei Jugend-Wettbewerben wie "Prima la Musica" eröffneten ihm die Welt des solistischen Spiels am Kontrabass. Viele Soloauftritte, unter anderem mit dem Bruckner Orchester Linz, sowie intensive kammermusikalische Tätigkeit in verschiedenen Ensembles kennzeichnen seinen musikalischen Weg.
2002 erhielt Christoph Wimmer sein erstes Engagement bei den Wiener Symphonikern und nach erfolgreichem Probespiel trat er im Dezember 2003 in das Orchester der Wiener Staatsoper ein. Seit Jänner 2006 ist er dort als Solokontrabassist tätig und wurde in der Folge in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen. Die Wiener Philharmoniker bestimmen auch das Thema seiner Masterarbeit, in der er sich mit der Geschichte aller Kontrabassisten des Orchesters seit der Vereinsgründung 1842 beschäftigt.
Gemeinsam mit der Schauspielerin Katharina Stemberger steht er im Programm „Bassgeflüster“ auf der Bühne. Christoph Wimmers Spiel am Kontrabass entführt die Zuhörer dabei in die fremden und vertrauten Welten von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Giovanni Bottesini und Gioachino Rossini. Dieses Projekt ist der Schönheit und Individualität des Instrumentes Kontrabass gewidmet, das im Bewusstsein selbst vieler Musikliebhaber nur eine Schattenexistenz als „Orchesterrumpel“ führt.
Als großer Liebhaber von alten Wiener Kontrabässen spielt Christoph Wimmer auf Instrumenten von Johann Josef Stadlmann und Matthias Thier aus der Zeit zwischen 1770 und 1800.
Quelle: www.wienerphilharmoniker.at

Dominik Wagner
Als Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und ECHO Klassik Preisträger ist der junge Kontrabassist Dominik Wagner auf dem besten Weg, sein Instrument international in neuen Facetten zu präsentieren. Er ist Preisträger bei nahezu allen Kontrabasswettbewerben. Hervorzuheben sind seine Erfolge bei dem renommierten ARD Musikwettbewerb und dem Eurovision Young Musicians Wettbewerb. Beim letzteren vertrat er Österreich und spielte im Finale Serge Koussevitzkys Kontrabass Konzert mit dem WDR Sinfonieorchester. Dieser Auftritt vor dem Kölner Dom wurde europaweit live ausgestrahlt. Als Solist trat Dominik außerdem mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Slowenischen Philharmonie und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim auf. Das führte ihn in Konzertsäle wie den Musikverein Wien, das Konzerthaus Wien, das Konzerthaus Berlin, den Herkulessaal München, der Elbphilharmonie Hamburg und die Glocke in Bremen. Zuletzt feierte Dominik einen großen Erfolg in den USA. Er gewann den internationalen Bradetich Wettbewerb, dessen Preise unter anderem CD Aufnahmen und ein Rezital in der Carnegie Hall beinhalten.
Um das Repertoire für sein Instrument zu erweitern, beschäftigt sich der junge Kontrabassist sehr viel mit zeitgenössischer Musik. So spielte er bereits die Uraufführungen mehrerer Kontrabasskonzerte, Werke für Kontrabass Solo und kammermusikalischer Literatur, wie 2019 die des Kontrabasskonzertes von Georg Breinschmid, welches er im gleichen Jahr auch auf CD einspielte.
Neben seinen solistischen Aktivitäten ist Dominik ein leidenschaftlicher Kammermusiker. So wurde sein Spiel gemeinsam mit der Klarinettistin Vera Karner in der Besetzung Klarinette, Kontrabass und Klavier mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Fanny Mendelssohn Förderpreis. Im Rahmen dieses Wettbewerbs nahmen die Beiden auch ihre erste CD „Gassenhauer Gassenbauer“ mit dem renommierten CD Label Berlin Classics auf. Außerdem konnte er durch das Great Talent Programm des Wiener Konzerthauses kammermusikalisch mit Musikern wie Elisabeth Leonskaja und Gerhard Schulz zusammenarbeiten. Ein ganz besonderes Projekt war auch der Trio Abend in der Besetzung Violine, Kontrabass und Schlagwerk mit Emmanuel Tjeknavorian und Christoph Sietzen.
Dominik Emanuel Wagner wurde 1997 in Wien geboren und begann dort im Alter von 5 Jahren seine musikalische Ausbildung, zunächst als Cellist, ab 2007 als Kontrabassist.
Von 2009 bis 2015 hatte er Unterricht an der Wiener Musikuniversität bei Prof. Josef Niederhammer und Mag. Werner Fleischmann. Momentan studiert er bei Prof. Dorin Marc an der Musikhochschule Nürnberg.

Gustavo D`Ippolito
geboren in São Paulo und aus einer Musikerfamilie stammend, hatte seinen ersten Musikunterricht bereits in frühester Kindheit zu Hause bei seinen Eltern. Seine Liebe zum Kontrabass entdeckte er bereits in jungen Jahren und studierte dieses Instrument nach anfänglichem Privatunterricht am Faculdade Mozarteum de São Paulo. Darüber hinaus absolvierte er mehrere Meisterkurse bei Persönlichkeiten wie Klaus Trumpf und Günter Klaus.
Gustavo d’Ippolitos musikalischer Weg führte ihn zu verschiedenen brasilianischen Orchestern wie beispielsweise zum Orchestra Experimental de Repertório, wo er mehrere Jahre als Solokontrabassist tätig war. Seine internationale Karriere startete er im Jahr 2005 mit ersten Konzerten in Europa. Nebst der Teilnahme in zahlreichen Orchester- und Kammermusik-Formationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, ist er bereits in den wichtigsten Konzertsälen der Welt aufgetreten. So konnte er wertvolle musikalische Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel und anderen sammeln.
Seit 2008 ist Gustavo d’Ippolito Kontrabassist im Wiener Kammerorchester und seit 2012 konzertiert er regelmäßig als geladener Gastmusiker mit dem Orchester der Wiener Staatsoper und den Wiener Philharmonikern. Seit 2015 ist er weiters Mitglied des Kontrabass-Quartetts Philbass, bestehend aus Kontrabassisten dieser beiden Orchester.

Alexander Matschinegg
geboren in Wagna/Leibnitz, erster Kontrabassunterricht mit 11 Jahren bei A. Türk, anschließend Studium am Konservatorium in Graz bei Prof. A. Bärntaler. 1981 Erster Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend - musiziert" in Leoben. Ab 1990 Studium an der Wiener Musikhochschule bei Prof. Alois Posch, Ludwig Streicher und Josef Niederhammer. Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters. Mehrere Meisterkurse bei Prof. Johannes Auersberg (Musikhochschule Graz).
Seit 1993 Mitglied des Staatsopernorchesters und der Wiener Philharmoniker. Zahlreiche kammermusikalische Auftritte im In- und Ausland.




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Philbass Quartett

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Christoph Wimmer

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Dominik Wagner

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Gustavo d`Ippolito

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Alexander Matschinegg

    
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