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Seifert Quartett, Klarinette & Orgel

Straden, Florianikirche  am: 02.06.2019


Die Tradition der Kammermusik aus den Reihen der Wiener Philharmoniker ist fast so alt wie das berühmte Orchester selbst. Diese Tradition pflegt das Seifert Quartett seit seiner Gründung im Jahre 1972 in der charakteristischen leichten wienerischen Art mit einem ganz besonderen Anspruch an Authentizität und Klangqualität.

Das Schlusskonzert der Philharmonischen Klänge 2019 gestaltet Günter Seifert mit Musikerkollegen u.a. mit Norbert Täubl (Klarinette) und Gunther Rost (Orgel).
Dieses Konzert ist eine Kooperation mit dem „Orgelfrühling Steiermark“ der Kunstuniversität Graz (www.orgelfruehling.at).

TERMIN: 2. Juni 2019, Beginn: 11 Uhr, Matinee

WERKE von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart

MODERATION: Nadja Kayali, Ö1

KARTENPREISE: VVK: 32,-, AK: 36,-, Jugendl. bis 15 J. 15,-.
Kombikarte für 3 Konzerte nach Wahl: 84,-*
Festivalpass für 6 Konzerte nach Wahl: 160,-* (Sechs Konzerte zum Preis von fünf.)

Künstlermenü: Menükarte: 46,- (Saziani Stub`n).

Karten erhältlich: Gemeindeamt Straden, TEL 03473 / 82610

* Nur unter office@kultur-land-leben.at oder unter TEL 0660 / 35 10 765 erhältlich.

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AUSFÜHRENDE

Günter Seifert
Geboren am 24. Mai 1948 in Weyer an der Enns, Oberösterreich.
Er erhielt mit 8 Jahren in Weyer seinen ersten Violinunterricht von Rudolf Merwald – der noch ein Schüler Otakar Ševciks gewesen war; womit man mit Fug und Recht Günter Seifert als Enkelschüler dieses maßgeblichen Violin-Pädagogen bezeichnen kann. Im Alter von 14 Jahren setzte er nach erfolgreicher Aufnahme am Mozarteum in Salzburg das Violinstudium bei Christa Richter Steiner (Konzertmeisterin der Camerata Salzburg) fort. Weiterer Unterricht folgte bei Jaroslav Suchy. Seine ersten Orchestererfahrungen sammelte er ab 1967 in der Camerata Academica unter der Leitung von Bernhard Paumgartner.
1969 wechselte er an die Musikhochschule nach Wien zu Prof. Franz Samohyl. Gleich bei seinem ersten Probespiel 1972 an der Wiener Staatsoper war er erfolgreich und wurde als zweiter Geiger engagiert. Im gleichen Jahr konstituierte sich auch das Seifert Quartett. 1975 wechselte er nach einem weiteren gewonnenen Probespiel zur ersten Violine und wurde noch im selben Jahr als Mitglied in den Verein der Wiener Philharmoniker aufgenommen.
Von 1988 bis 1992 war Günter Seifert Mitglied des „Ensemble Wien“. In den Folgejahren kam es zu reger Zusammenarbeit unter anderem mit Placido Domingo und Andre Previn; so etwa mit Aufnahmen der Klavierquartette in g-Moll und Es-Dur von W.A.Mozart.
1995 gründete Seifert das „Wiener-Geigen-Quartett“: Eine Formation, die durch ihre spezielle Besetzung mit drei Geigen und Bass die Werke von J. Lanner und Vater Strauss besonders zur Geltung bringen konnte. Denn ein besonderes Anliegen von Günter Seifert ist die Pflege der gehobenen „klassischen“ Tanzmusik des 19. Jahrhunderts. Durch seine Kompositionen, unter anderem der Polka „Zuckergoscherl“, setzte er sein Faible zu dieser Musiksparte auch kompositorisch um. Seit 1999 ist Seifert zudem Konzertmeister des Ensemble Corso-Wien.
2007 fungierte er als Leiter des von ihm neu gegründeten Ensembles „Die Wiener“.
2010 kam es bei der vom Verein „kultur-land-leben“ initiierten jährlichen Konzertreihe „Philharmonische Klänge“ im Südosten der Steiermark zu seinem ersten Auftritt als Dirigent mit dem Internationalen Philharmonischen Jugendorchester .
Ebenfalls 2010 war Günter Seifert Mitinitiator des Kammermusik-Zyklus der Wiener Philharmoniker an der Wiener Staatsoper, dessen künstlerische Leitung er bis 2014 inne hatte.
Günter Seifert spielt auf einer Violine des italienischen Meister Sanctus Seraphin.
Auszeichnungen und Ehrungen:
1993 – Verleihung des Tonträger-Preises
1996 – Auszeichnung mit dem Mozart-Interpretationspreis der Mozartgemeinde Wien
1999 – Verleihung des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg
2000 – Verleihung des Berufstitels „Professor“ durch Bundespräsident Dr. Thomas Klestil
2007 – Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens für die Verdienste um die Republik Österreich durch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
2018 - Verleihung des goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark durch LH Hermann Schützenhöfer

Norbert Täubl
Am 30. März 1957 in St. Ägyd geboren. Ab dem 12. Lebensjahr Klarinettenunterricht bei Johann Dorner, einem erstklassigen Klarinettisten und Musiker seiner Heimatgemeinde. Im Alter von 14 Jahren erste Kontakte nach Wien zu Prof. Peter Schmidl. Ab 1973 regelmäßige Tätigkeit als Substitut im Wiener Staatsopernorchester und bei den Wiener Philharmonikern. Im Frühling 1979 erfolgreiches Probespiel im Bühnenorchester der Österreichischen Bundestheater. Im Dezember desselben Jahres Probespiel und Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper als 2. Klarinettist und Bassklarinettist.
1983 Aufnahme in den Verein der Wiener Philharmoniker und erste Anfänge als Kammermusiker im Wiener Bläseroktett. Ab 1988 wird er vom damaligen Konzertmeister der Wiener Philharmoniker als Nachfolger von Prof. Alfred Prinz ins Wiener Kammerensemble geholt. Mit diesem entstehen zahlreiche Plattenaufnahmen, wie z.B. die Klarinettenquintette von Mozart, Brahms und Weber. 1995 wechselt Norbert Täubl zur ersten Klarinette und wird 1999 der Nachfolger von Prof. Karl Leister im Ensemble Wien-Berlin.

Gunther Rost 
Bereits als Schüler führte Gunther Rost das gesamte Bachsche Orgelwerk auf. Er gewann über ein Dutzend internationaler Auszeichnungen, darunter der Leipziger Bachpreis oder Preise des ION Wettbewerbs Nürnberg und des Dallas International Organ Competition. Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und Träger des Bayerischen Kulturförderpreises.
Früh wurde er an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz berufen, wo er auch die Leitung des Instituts für Kirchenmusik und Orgel inne hat. Als Gast unterrichtete er an Institutionen wie der Royal Academy of Music London, der Chopin Akademie Warschau und dem Tschaikowsky Konservatorium Moskau.
An der Kunstuniversität Graz gründete Rost das Zentrum für Orgelforschung, das sich u. a. mit der Weiterentwicklung des Instruments und der kritischen Beleuchtung historischer Spielanweisungen beschäftigt. Erstmals konzipierte er an einer europäischen Musikuniversität eine mobile digitale Konzertorgel und eine modulare Pfeifenorgel.
Der Künstler arbeitete mit Motette, OehmsClassics, der Deutschen Grammophon und arte. Die Zusammenarbeit mit Petr Eben mündete in der Gesamteinspielung seiner Orgelwerke, an der auch der Rezitator Gert Westphal und die Bamberger Symphoniker mitwirkten. »Rost is by far the best player of this music«, kommentiert der American Record Guide.
Gunther Rosts Diskografie umfasst außerdem Werke von Bach, Vivaldi, Chopin, Dupreì und Alain. Zur Aufnahme der Goldberg Variationen J. S. Bachs schreibt das Fono Forum: »Rosts Einfallsreichtum und die außerordentliche Klangvielfalt der Orgel machen seine Einspielung zu der vielleicht apartesten, die man zur Zeit zu hören bekommt – Cembalo- und Klavierversionen eingeschlossen.«
Engagements führen Gunther Rost zu Veranstaltern in den Konzerthäusern von Wien und Berlin, der Philharmonie und dem Mariinsky Theater Sankt Petersburg, dem Rheingau Musik Festival und dem Bachfest Leipzig. Von 2012 bis 2014 war er Organist in Residence der Bamberger Symphoniker. Gunther Rost arbeitete mit Künstlern und Ensembles wie Christoph Preìgardien, Elīna Garanča, dem Chor des Bayerischen Rundfunks oder dem Gewandhaus Orchester Leipzig zusammen.




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Günter Seifert

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Norbert Täubl

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Gunther Rost

    
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